Mach mal Pause!

veröffentlicht am 28. Mai 2018

Oft hel­fen schon ei­ni­ge Mi­nu­ten: Um fit und stressfrei durch den Arbeitstag zu kommen, soll­ten Sie re­gel­mä­ßig Pausen einlegen. Neh­men Sie sich aber auch die Zeit für ei­ne län­ge­re Pau­se, etwa fürs Mit­tag­es­sen. Und zwischendurch immer mal wieder eine Ver­schnauf­pau­se, in de­r Sie abschalten und an et­was Schö­nes denken.

In der Mittagspause „mal schnell“ noch was für zu Hause einkaufen, Online-Bestellungen aufgeben und das Essen irgendwie nebenbei herunterschlingen? Das alles mag Zeit sparen, ist aber keine Pause und wird Ihre Kräfte auf Dauer verschleißen.

Abschalten und Pause machen

  • Verlassen Sie den Arbeitsplatz und möglicherweise das Gebäude, um ein wenig frische Luft zu schnappen.
  • Versuchen Sie bewusst, beim Mittagessen nicht (nur) über die Arbeit zu sprechen. So kommen Sie leichter auf andere Gedanken.
  • Legen Sie Handy & Co. zur Seite und genießen Sie stattdessen die Ruhe oder unterhalten Sie sich mit Ihren Kolleginnen und Kollegen. Das fördert die Abwechslung, Ihre sozialen Kontakte und das Gehirn kann sich besser entspannen.
  • Wenn Sie sich an einem Tag sehr schlapp fühlen, kann es auch gut tun, ein kleines Nickerchen in der Mittagspause zu machen. Doch sollten Sie bei Ihren Powernaps darauf achten, dass diese nicht zu lange sind. Sonst setzt die Tiefschlafphase ein und sie fühlen sich anschließend noch müder als zuvor. Achten Sie also darauf, dass Ihr kurzer Mittagsschlaf nicht länger als 30 Minuten beträgt. In der Regel reichen auchh schon wenige Minuten aus.

Bewegen und entspannen

  • Wer hauptsächlich im Büro sitzt, sollte sich ein wenig bewegen: Gehen Sie draußen ein paar Schritte und nehmen Sie die Treppe anstatt den Aufzug. Denn Bewegung hilft, Stress abzubauen und einseitige Belastungen des Muskel-Skelett-Apparats auszugleichen.
  • Wer vor allem körperlich arbeitet, sollte sich einfach mal hinsetzen und ausruhen. Aber auch hier ist es ratsam, ein paar Minuten für Ausgleichsübungen zu nutzen.

Wirksame Kurzpausen

  • Kurze Momente des Abschaltens können äußerst effektiv sein – auch wenn sie nur wenige Sekunden oder Minuten dauern. Voraussetzung ist, dass Sie sie regelmäßig und bewusst genießen. Denn je absehbarer der nächste Ruhemoment, desto leichter arbeitet es sich.
  • Wie viele Pausen einlegen und wann? Das hängt stark von der jeweiligen Person und Ihrer Tätigkeit ab. Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers und finden Sie Ihren eigenen Rhythmus.
  • In kurzen Pausen kann es Ihnen helfen, die ein oder andere Atemübung einzulegen. Während der vielen Hektik am Arbeitsplatz schnellt Ihr Puls unbewusst hoch. Atmen Sie in ihren Pausen also einige Male konzentriert und langsam aus. Schon nach ein paar Minuten werden Sie sich viel entspannter fühlen.

Genießen oder nichts tun

  • Bummeln Sie ein wenig herum, besuchen Sie Kolleginnen und Kollegen für einen kleinen Plausch oder machen Sie ein paar Dehnungsübungen. So viel Zeit muss sein.
  • Tun Sie sich etwas Gutes: Lesen Sie Ihre Lieblingskolumne, genießen Sie ein Stück Torte oder setzen Sie die Kopfhörer auf, um sich für einen Moment von Ihrer Lieblingsmusik davontragen zu lassen.
  • Abschalten. Das heißt auch: kein Surfen im Internet, keine Telefonate, keine SMS und keine Einkaufsliste schreiben. Lieber aus dem Fenster schauen oder die Augen schließen.

Bildquelle: © stevanovicigor/Panthermedia.net

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